Die Smartphones von Morgen

Seit im Jahr 2007 das Apple iPhone auf den Markt kam, haben Smartphones einen regelrechten Siegeszug durch die Mobilfunkbranche vollzogen. Mittlerweile sind Smartphones durch die immer größer werdenden Displays und stärkeren Prozessoren zu einer wahren Alternative zu kleinen Netbooks geworden. Insbesondere unterwegs schätzen viele Anwender die Vorzüge eines Smartphones.
Neben Apple zählt vor allem Googles Android zu einem der besten Betriebssysteme auf dem Handymarkt, Microsoft hat ebenfalls etwas aufholen können. Im Vergleich zu Apple oder Google liegen die Marktanteile jedoch weit zurück. Die wichtigstens, populärsten und schnellsten Smartphones mit Android werden nun kurz vorgestellt.

Samsung Galaxy S2
Das Samsung Galaxy S2 zählt derzeit zu einem der schnellsten Smartphones, wenn nicht sogar das schnellste Handy auf dem Markt. Für das immense Arbeitstempo ist ein Doppelkern-Prozessor mit einer Taktrate von 1,2 GHz verantwortlich. Daneben kann das Galaxy S2 auf 1 GB Arbeitsspeicher zurückgreifen. Der 4,3 Zoll große Touchscreen löst mit einer Auflösung von 800 x 400 Bildpunkten auf, dabei ist es etwas schwächer als das HTC Sensation oder das neue iPhone 4S.
Die Kamera löst mit acht Megapixeln auf und ist damit auf der Höhe der Zeit. Mit einer Dicke von 8,8 Millimetern ist das Samsung Galaxy S2 das dünnste Handy, welches zurzeit zu kaufen ist. Mit einem Gewicht von 116 g ist es zudem noch sehr leicht.
Bald soll zudem das Galaxy S2 HD LTE erscheinen. Mit LTE (Long Term Evolution) ist es für den neuen Mobilfunkstandard der vierten Genration bereits gerüstet. LTE bietet im Vergleich zu UMTS und HSDPA deutlich höhere Datentransfergeschwindigkeiten. Daneben wurde das Display auf 4,65 Zoll vergrößert und die Auflösung auf 1.280 x 720 Pixel hochgeschraubt.

HTC Sensation XE
Das HTC Sensation XE ist eine verbesserte Version des Sensation, welches vor einigen Monaten erschienen ist. Neben dem Galaxy S2 von Samsung zählt das HTC-Handy zu einem der schnellsten Smartphones auf dem Markt.
Die Variante XE soll in wenigen Wochen erscheinen und mit einem 1,5-Gigaherz-Dualcore-Prozessor ausgestattet sein. Das normale Sensation verfügt „lediglich“ über einen 1,2-GHz-Dualcore-Prozessor. Der Arbeitsspeicher blieb mit 768 MB dem Vorgänger gleich, ebenso wie der interne Flash-Chip mit einer Größe von 4 GB. Dagegen wurde der Akku von 1.520 mAh auf 1.730 mAh aufgerüstet.
Durch spezielle Kopfhörer vom Audiospezialisten Dr. Der verfügt das Sensation XE über deutlich kräftigere Bässe.

HTC Evo 3D
Das HTC Evo 3D ist im Prinzip eine 3D-Variante des Sensation – gleich großes Display, gleich starker Prozessor. Allerdings ist der Arbeitsspeicher mit 1 GB etwas höher getaktet und der Akku mit 1.730 mAh etwas stärker. Dafür löst die Kamera nur mit fünf Megapixel auf. Der größte Unterschied ist jedoch der 3D-Modus – damit lassen sich sogar eigene 3D-Bilder und –Videos erstellen. Die 3D-Aufnahmen sehen sehr plastisch aus und strengen das Auge nicht so sehr an wie beispielsweise das LG Optimus 3D.

Bist du schon in der Cloud?

Cloud Computing erfreut sich in der heutigen Zeit wachsender Beliebtheit. Mit solchen Diensten ist es möglich, verschiedene Anwendungen aus der Ferne anzufordern, dadurch wird nur ein Endgerät mit relativ geringer Leistung benötigt. In der einfachsten Form speichert eine solche Cloud Daten auf einem Server, sodass keine großen lokalen Datenträger mehr benötigt werden. Der auf diesem Gebiet wohl erfolgreichste Anbieter ist Rapidshare, die es schon seit vielen Jahren ermöglichen, Daten auf einem Server zu speichern und von überall mit jedem Gerät abzurufen. Statt eine externe Festplatte mitzunehmen, wird also nur noch ein Internetanschluss benötigt, um Zugriff auf die Daten zu erhalten.

Doch auch andere Anbieter sind auf diesem Gebiet sehr erfolgreich. Besonders für Besitzer von Apple Hardware dürfte die iCloud interessant sein, die automatisch die Daten von iPhone, iPod, iPad und auch dem heimischen Rechner synchronisiert. Auf diese Weise sind die Daten der unterschiedlichen Geräte immer von einem zentralen Ort aus verfügbar. Neben Apple Geräten unterstützt die iCloud außerdem auch Windows Rechner.

Doch Cloud Computing ist keineswegs nur auf das Speichern von Daten beschränkt. Auch das Ausführen komplexer Software aus der Ferne ist möglich. Als Vorreiter in diesem Gebiet darf Google angesehen werden, die schon früh solche Dienste angeboten haben. Besonders Google Docs hat schon viele Anhänger gefunden. Hier finden Anwender eine komplette Office Software, die komplett auf den Google Servern ausgeführt wird. Es reicht also ein normaler Internetbrowser, um das Programm auszuführen. Hervorzuheben ist die Möglichkeit, Dateien in Echtzeit mit anderen Nutzern zu bearbeiten. Die Nutzung des Dienstes ist darüber hinaus auch komplett kostenfrei.

Für Unternehmen sind aber besonders komplexere Cloud Computing Dienste interessant, die auf die individuellen Bedürfnisse zurechtgeschnitten sind. Auch hierfür gibt es entsprechende Anbieter, unter anderem bekannte Größen der Branche wie Hewlett Packard, IBM und Microsoft. Zwar ist die Nutzung solcher speziellen Anwendungen nicht kostenfrei, trotzdem kann sie viele Kosten sparen. Werden beispielsweise rechenintensive Aufgaben nur gelegentlich durchgeführt, so kann ein Unternehmen sich die Anschaffung teurer Hardware sparen und die Aufgaben stattdessen von den leistungsfähigen Serverfarmen der Anbieter durchführen lassen. In der Realität kombinieren Unternehmen oft Cloud Computing mit ihrer lokalen Infrastruktur, um die Abläufe zu optimieren.

Selbst aufwendige Computerspiele können heutzutage schon über das Internet ausgeführt werden. Der Dienst OnLive bietet schon heute die Möglichkeit, aktuelle Spiele zu streamen. Dadurch wird es möglich, die Spiele auch auf einem Tablet oder anderen, eher leistungsschwachen Geräten zu spielen. Zurzeit ist der Dienst zwar nur in den USA verfügbar, der Anbieter kündigte aber schon an, auch nach Europa expandieren zu wollen. In Zukunft wird Cloud Computing immer größere Bedeutung erlangen und es bietet in vielerlei Hinsicht auch große Vorteile.